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Frauen als Wirtschaftsfaktor: Landtagsabgeordnete Hartmann-Müller im Fachgespräch mit Wirtschaftsstaatssekretärin und Unternehmerinnen

28.11.2019

Staatssekretärin Katrin Schütz aus dem Landeswirtschaftsministerium folgt Einladung der Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller. Fachpolitischer Austausch mit Unternehmerinnen aus den Landkreisen Lörrach und Waldshut im Rahmen eines Business Lunch.

Vergangene Woche begrüßte CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Katrin Schütz, im Landkreis Waldshut. Gemeinsam mit Schütz lud Hartmann-Müller zu einem politischen Ladies Business Lunch in das Hotel Bercher in Waldshut-Tiengen. Rund 30 Unternehmerinnen aus Industrie, Handwerk, Gesundheit und Landwirtschaft folgten der Einladung.
In ihrer Begrüßung betonte Hartmann-Müller, dass der Business Lunch zweier Ziele diene. Zum einen wolle sie es den Unternehmerinnen ermöglichen, deren Betriebe im direkten Austausch mit der Staatssekretärin vorzustellen und ihr Anregungen mitzugeben, wie das Land die Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft weiter verbessern könne. Zum anderen solle die Veranstaltung zum Netzwerken einladen. „In Baden-Württemberg konnten wir in der Vergangenheit bei der Gleichstellung einiges erreichen. Dennoch sind wir Frauen in Führungspositionen noch immer zu wenig vertreten. Ich finde solche Netzwerktreffen deshalb enorm wichtig. Sie sind ein wirkungsvolles Instrument, um die Rolle der Frau in der Wirtschaft zu stärken“, so die für den Hochrhein zuständige Landtagsabgeordnete.
In ihrem Impulsvortrag erklärte Katrin Schütz zunächst, dass sie vor ihrer politischen Laufbahn selbst 15 Jahre lang Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens in Karlsruhe gewesen war. Von 2006 bis 2016 gehörte sie dann zehn Jahre dem Landtag an, bevor sie 2016 zur Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium berufen wurde. Ihr liegt das Thema Frauenförderung/Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen. Sie wolle, so Schütz, Frauen ermutigen, Führungspositionen in Unternehmen zu übernehmen bzw. Führungskräfte für die Förderung von Frauen sensibilisieren. Gleichzeitig möchte sie das Gründerinnenpotenzial vorantreiben. „Frauen bringen nicht nur häufig besondere Fähigkeiten und Ideen mit, die sie von Männern unterscheidet. Sie bergen auch ein enormes Gründerinnenpotenzial, das bei weitem nicht ausgeschöpft ist“, so die Staatssekretärin. Ein zentraler Punkt der anschließenden Diskussion betraf die Unterstützungsangebote der Landesregierung zur Förderung von Frauen. Hier zeigte Staatssekretärin Schütz eine Reihe von Maßnahmen auf. U.a. vergebe das Land mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds Gründungsgutscheine. Diese beinhalten vom Land geförderte Beratungsleistungen für potenzielle Gründerinnen und Gründer. Erfreulich sei es, so Schütz, dass der Anteil weiblicher Personen, die einen Gründungsgutschein in Anspruch nehmen, 50 Prozent betrage. Ein weiteres Angebot seien die Kontaktstellen Frau und Beruf mit dem Ziel, Frauen bei Karriere, Berufswiedereinstieg und Qualifizierung zu unterstützen. Ebenso hob die Staatssekretärin die jeweils im Herbst landesweit stattfindenden Frauenwirtschaftstage hervor. „Vor 15 Jahren haben wir die Frauenwirtschaftstage ins Leben gerufen, um interessierte Frauen die Möglichkeit zu geben, sich in regionalen Veranstaltungen zu vernetzen sowie sich zu Themen wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Unternehmensnachfolge beraten zu lassen. Dass die Landkreise Lörrach und Waldshut seit 2005 in abwechselnder Reihenfolge ebenfalls daran teilnehmen, zeigt, dass die Frauenwirtschaftstage in ganz Baden-Württemberg großen Zuspruch erfahren“, so Schütz. Die vielfältigen Maßnahmen seien sehr wichtig, um die Rolle der Frauen weiter zu stärken, ergänzte Landtagsabgeordnete Hartmann-Müller. „In uns Frauen schlummert ein gewaltiger Schatz an Kreativität, Ideen und anderer wichtiger Eigenschaften wie Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit in schwierigen Situationen. Diesen Schatz gilt es zu heben. Hierfür bedarf es aber nicht nur der Unterstützung der Politik, sondern von allen Teilen der Gesellschaft. Wenn uns das gelingt, dann bleibt unsere Wirtschaft auf Dauerwettbewerbsfähig“, stellte die Christdemokratin zum Abschluss fest.

Frauen-Business-Lunch
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