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Nicht funktionierende Hublifte: Bahn antwortet Hartmann-Müller

31.08.2018

Stellungnahme der Deutschen Bahn zu Problemen auf der Hochrheinstrecke. Neun Hublifte momentan nicht in Betrieb. Hartmann-Müller: „To-Do-Liste der Bahn wird nicht kürzer.“

Die Deutsche Bahn hat auf die Beschwerden über nicht funktionierende Hublifte auf der Hochrheinstrecke reagiert. Sie kommt damit einer Forderung der Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller nach einer Stellungnahme nach. Hartmann-Müller hatte sich in einem Brief an die Deutsche Bahn gewandt, nachdem zuvor vermehrt Klagen von Reisenden bei der Abgeordneten eingegangen waren. Darin macht Hartmann-Müller die Bahn darauf aufmerksam, dass Pendler mit Mobilitätseinschränkung aufgrund defekter Lichtschranken an den IRE-Zügen seit Juli nicht mehr auf die Hublifte als Einstiegshilfe zurückgreifen können und fordert deshalb die Verantwortlichen zu einer zügigen Problembehebung auf. „Als Abgeordnete ist es meine Pflicht, kritisch nachzuhaken und Missstände zu hinterfragen“, betont Hartmann-Müller.
Aus dem Antwortschreiben geht hervor, dass die Probleme auf eine notwendige Überprüfung der Hublifte zurückführen. Diese ist Bestandteil einer sogenannten Rollkur an den seit Mai eingesetzten IRE-Zügen der Baureihe 612. „Verschiedene technische Störungen an dieser Baureihe zwangen die Bahn zu einer Priorisierung und damit zu der Entscheidung, die Rollkur zu Gunsten einer technischen Stabilisierung der Fahrzeuge zurückzustellen“, informiert die Landtagsabgeordnete.
Bis zur Überprüfung der Hublifte sind diese deshalb außer Betrieb. Mit Stand 27. August seien noch neun Hublifte offen, die überprüft bzw. neu eingestellt werden müssen. Wie die Bahn weiter berichtet, wurde der Einbau der Hublifte ursprünglich für Dezember 2018 zugesagt. Ziel sei nun eine deutlich frühere Freigabe im Fahrgastbetrieb zu erwirken, so die Bahn gegenüber Hartmann-Müller.
Antwort erhielt Hartmann-Müller zudem auf die Frage nach dem Einsatz stationärer Hublifte. Aktuell treffe die Deutsche Bahn betriebsinterne Vorkehrungen (DB Station&Service) mit dem Ziel, die Angestellten vor Ort mit der Bedienung der stationären Hublifte vertraut zu machen.Hartmann-Müller sieht die Bahn gefordert, auf ihre Ankündigungen Taten folgen zu lassen. „Die To-Do-Liste der Bahn zur Beseitigung der verschiedenen technischen Probleme in der Betriebsqualität auf der Hochrheinstrecke wird nicht kürzer. Die Deutsche Bahn muss sich an ihren gemachten Versprechungen messen lassen. Das gilt sowohl für den Abschluss der Stabilisierungsmaßnahmen zur Einhaltung des Fahrplans bis Ende September als auch für die Bereitstellung der Einstiegshilfen für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Für diesen Personenkreis muss die Bahn eine schnelle und vor allem verlässliche Lösung finden“, erklärt Sabine Hartmann-Müller abschließend.


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