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Elektrifizierung Hochrheinbahn: CDU-Abgeordnete informiert über Sachstand

03.08.2018

Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller informiert über aktuellen Planungsstand der Hochrhein-Elektrifizierung. Verkehrsminister Hermann bekräftigt Ziel der Inbetriebnahme 2025. Finanzierung weiterhin offen. Unmut über defekte Lichtschranke, die Pendler mit Mobilitätseinschränkung am Reisen hindert.

Seit April ist klar: 2025 soll die die Hochrheinstrecke vollständig elektrifiziert sein. Die Frage nach der Finanzierung bleibt jedoch auch mehr als drei Monate dananch unklar. Das geht aus einem persönlichen Schreiben von Landes-Verkehrsminister Hermann an die Hochrheinabgeordnete Sabine Hartmann-Müller hervor. Momentan, so der Minister, arbeite die Deutsche Bahn an der Erstellung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Parallel dazu führe das Land und die Region mit dem Bund Gespräche über die Finanzierung.
Dem Schreiben vorausgegangen war ein Brief der Abgeordneten an die Landesregierung, in welchem sie sich aufgrund der gegenwärtigen Qualitätsprobleme für einen früheren Beginn der Elektrifizierung einsetzt. „Land und Bund müssen sich bei der Finanzierung endlich einigen. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist ein Sonderprogramm zur Elektrifizierung von Schienenstrecken vorgesehen. Dieses Versprechen muss umgesetzt werden. Nur so haben die Bürgerinnen und Bürger Gewissheit, dass die Elektrifizierung kommt“, erklärt die Abgeordnete.
Weiteren Aufschluss zu der Frage nach der Finanzierung erhofft sich Hartmann-Müller von dem geplanten Schienengipfel Ende August in Waldshut. Neben der Elektrifizierung möchte sie auch die anhaltenden Qualitätsprobleme auf der Hochrheinstrecke ansprechen. Als jüngstes Beispiel nennt die Abgeordnete, eine defekte Lichtschranke am IRE. Aufgrund dieses Problems können, so schilderte es eine Betroffene gegenüber der Politikerin, seit rund zwei Wochen keine Hublifte eingesetzt werden. Davon betroffen seien Reisende mit Mobilitätseinschränkung, die auf diese Einstiegshilfe an den Bahnsteigen angewiesen sind. Hartmann-Müller hat den Verkehrsminister bereits um eine Stellungnahme gebeten. „Ob elektrisch oder dieselbetrieben: Die Menschen brauchen eine Bahn, die verlässlich und barrierefrei zugänglich ist. Das ist derzeit leider nicht der Fall“, so die CDU-Abgeordnete abschließend.


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