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Pflegepolitischer Dialog: Hartmann-Müller besucht Agentur für Arbeit

30.07.2018

Landtagsabgeordnete diskutiert mit dem Leiter der Agentur für Arbeit in Lörrach, Andreas Finke, den Fachkräftemangel in der Pflege.

Am 24. Juli setzte Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller ihren pflegepolitischen Dialog fort. Nach Treffen mit Pflegeheimen und Verbänden war die pflegepolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion dieses Mal zu Gast in der Agentur für Arbeit in Lörrach.
Wie Finke zu Beginn erklärte, ist die Arbeitsagentur in Lörrach auch für den Landkreis Waldshut zuständig. Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen hielt Finke fest, dass im letzten Jahr knapp 134.000 Personen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in den Landkreisen Lörrach und Waldshut nachgingen. Dabei zählte der Hochrhein rund 37.000 Grenzgänger. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Arbeitslosigkeit nochmals gesunken und liege aktuell am Hochrhein bei knapp unter drei Prozent, so Finke. Den abermaligen Rückgang bewertet die Landtagsabgeordnete als Zeichen dafür, dass der Arbeitsmarkt nichts an seiner Dynamik verloren hat. „Sowohl in Baden-Württemberg als auch in Lörrach und Waldshut nimmt die Arbeitslosigkeit seit Jahren ab. Mit einer Quote von drei Prozent haben wir in weiten Teilen des Landes das Ziel der Vollbeschäftigung erreicht“, so Hartmann-Müller.
Zur Situation in der Pflege äußerte Finke sich besorgt. Obwohl die Zahl an Beschäftigten in der Altenpflege seit 2013 um über 20 Prozent gestiegen sei, herrsche deutschlandweit, so der Leiter der Arbeitsagentur, ein hoher Mangel an Pflegefachkräften. Auf die Frage, welche Fördermaßnahmen die Arbeitsagentur Interessenten anbietet, erklärte Finke der Abgeordneten, dass Weiterbildungskosten von Beschäftigten im Rahmen einer Umschulung bei Vorliegen der Voraussetzungen von der Arbeitsagentur gefördert werden können. Diese Möglichkeit der dreijährigen Förderung besteht noch für alle bis zum 31.12.2019 begonnenen Weiterbildungen zum Altenpfleger, so der Leiter der Agentur.Wie Finke hält Hartmann-Müller die Politik gefordert, zügig Reformen einzuleiten. „Wir haben in Deutschland und ganz besonders im Ländlichen Raum einen akuten Pflegefachkräftemangel. Die Ankündigung von Bundesminister Spahn, 13.000 neue Pflegestellen zu schaffen, ist ein erster wichtiger Schritt für eine bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege. Als pflegepolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion sehe ich aber auch das Land gefordert, zeitnah Reformvorschläge zu präsentieren“, so Hartmann-Müller abschließend.


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