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Sabine Hartmann-Müller auf Informationsbesuch in Albbruck

07.12.2018

Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller (CDU) informiert sich bei Bürgermeister Stefan Kaiser über die Projekte und Herausforderungen der Gemeinde Albbruck.

Bei ihrem Informationsbesuch war Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller zu Gast im Albbrucker Rathaus. Im Fokus des Gesprächs mit Bürgermeister Stefan Kaiser standen die künftige Nutzung der Fläche der ehemaligen Papierfabrik sowie die aktuellen Aufgaben in der Daseinsvorsorge.
Zwar sei die Schließung der Papierfabrik im Jahr 2012 für die Gemeinde ein schwerer Schlag gewesen, so Kaiser gegenüber Hartmann-Müller, doch würde sie auch Chancen für Albbruck eröffnen. So soll das freiwerdende Areal neu überplant und so für Wohnraum und gewerbliche Zwecke nutzbar gemacht werden. Dabei sollen in naher Zukunft auf der acht Hektar großen Fläche zwischen 340 und 380 Wohneinheiten entstehen. Gefragt auf die zeitliche Planung sagte Kaiser, dass die Erschließungsarbeiten für das geplante Wohngebiet und den kleineren Gewerbebereich etwa ein bis zwei Jahre benötigen. Die CDU-Abgeordnete zeigte sich beeindruckt von den Plänen der Gemeinde. „Während Städte wie Freiburg vergeblich nach Bauplätzen suchen, hat Albbruck das Glück, acht Hektar für einen neuen Ortsteil zu nutzen. Hinzukommen vier Hektar Gewerbefläche. In Albbruck sehen wir, wie der Strukturwandel weg von einer Industrie-Gemeinde hin zu einer Wohngemeinde mit starkem Gewerbe gelingen kann. Bürgermeister Kaiser beweist, dass in jedem Ende immer auch eine Chance liegt“, so Hartmann-Müller.
Bürgermeister Kaiser klärte die Abgeordnete zudem über die aktuellen Aufgaben in der Daseinsvorsorge auf. Das größte Projekt sei derzeit die Trinkwasserversorgung im Bereich der Ortsteile Buch, Birndorf, Birkingen und Unteralpfen. Rund 4,5 Millionen Euro muss die Gemeinde für diese Arbeiten investieren. Allein der neue Hochbehälter in Birndorf verursacht Kosten von circa 1,2 Millionen Euro. Erfreulich sei, dass das Land 70 Prozent der Kosten übernehme, so Kaiser. Im Bildungsbereich besteht vor allem bei der Gemeinschaftsschule Handlungsbedarf. Kaiser schilderte, dass die Schule bei Eltern und Schülern sehr gut angenommen wird. Diese Beliebtheit, erfordere jedoch einen zusätzlichen Raumbedarf von 600 bis 800 Quadratmetern. Unter anderem seien neue Räume für den allgemeinen und fachspezifischen Unterricht, sowie für Lehrer und Verwaltung, für Inklusion nötig. Auch wenn noch keine Förderzusage vorliegt, rechnet die Gemeinde mit einer finanziellen Förderung durch das Land. Hier sicherte die Landtagsabgeordnete ihre Unterstützung zu. „Die Gemeinschaftsschule Albbruck zeigt, dass Gemeinschaftsschulen im Ländlichen Raum erfolgreich sein können. Es kann daher nur im Interesse des Landes sein, die Gemeinde bei den Erweiterungsplänen zu unterstützen“, erklärte Hartmann-Müller. Mit dem Wunsch Kaisers an die Landtagsabgeordnete, sich in Stuttgart für die Gemeinde Albbruck und deren Belange weiter tatkräftig einzusetzen, endete der Besuch.


Bild: Sabine Hartmann-Müller MdL informierte sich bei Bürgermeister Stefan Kaiser u.a. über die weiteren Pläne der Gemeinde mit dem ehemaligen Papierfabrik-Areal.

Sabine Hartmann-Müller im Gespräch mit Bürgermeister Kaiser über die zukünftige Nutzung des ehemaligen Papierfabrik-Areals

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