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Kritik an umstrittenen Gutachten zur Schließung von Dorfschulen

22.06.2018

Sabine Hartmann-Müller MdL erteilt Vorschlag des Landesrechnungshofs eine klare Absage.

„Nicht akzeptabel, fragwürdig, höchst bedenklich“, mit diesen Worten beschreibt die Landtagsabgeordnete für den Hochrein, Sabine Hartmann-Müller das vorgelegte Gutachten des Landesrechnungshofs zur Effizienz im Schulbereich in Baden-Württemberg. Das Gutachten empfiehlt demnach kleinere Grundschulen mit weniger als 16 Anmeldungen zu schließen bzw. zusammenzulegen, um so Kosten im Bildungsbereich einzusparen. Deutliche Kritik äußert Hartmann-Müller. Sie hält den Vorschlag des Rechnungshofs für höchst bedenklich und zu kurz gedacht: „Unsere Schulen nur unter dem finanziellen Gesichtspunkt zu betrachten, ist der falsche Ansatz. Gerade die Grundschulen bei uns im Ländlichen Raum sind ein wichtiger Standortfaktor. Diese zu schließen, würde die ländlich geprägten Regionen erheblich schwächen. Für uns von der CDU steht außer Frage: Wir halten an dem bewährten und erfolgreichen Prinzip >>kurze Beine, kurze Wege<< fest. Kultusministerin Eisenmann sieht das ähnlich und hat völlig zu Recht einem Schließprogramm eine Absage erteilt“, betont Hartmann-Müller.
Ein weiterer Punkt, der aus Sicht der Landtagsabgeordneten klar für den Erhalt der Grundschulen spricht, sind die steigenden Geburtenzahlen: „Seit Jahren wächst in Baden-Württemberg die Bevölkerung und sie wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen, auch im Ländlichen Raum. Jetzt die Schließung von Grundschulen zu fordern ist mir ein Rätsel. Viel mehr stellt sich die Frage, wie wir unsere Grundschulen langfristig erhalten können. Das neu aufgelegte Schulhaussanierungsprogramm zeigt, dass das Kultusministerium diese Frage bereits aufgegriffen hat“, erklärt Hartmann-Müller abschließend.

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