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Digitales Klassenzimmer: Kultusministerin Dr. Eisenmann und Landtagsabgeordnete Hartmann-Müller im Dialog mit Lehrkräften

16.12.2020

Auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Hartmann-Müller fand am vergangenen Dienstag, den 15. Dezember 2020, ein Online-Meeting zwischen Lehrkräften und Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann statt. Rund 40 Teilnehmer aller Schulrichtungen. Hartmann-Müller: „Schulleitungen und Lehrkräfte leisten in diesen Zeiten außergewöhnliches. Um Situation vor Ort bestmöglich zu gestalten, ist Kontakt mit der Basis wichtig“.

Auf Einladung der CDU-Hochrheinabgeordneten Sabine Hartmann-Müller fand am Dienstag, 15. Dezember 2020, ein gemeinsames digitales Fachgespräch mit Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann zur Schulsituation in Zeiten von Corona statt. Neben politischen Vertretern der Region nahmen rund 35 Schulleitungen und Lehrkräfte aus den Landkreisen Lörrach, Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald teil. Bestimmende Themen waren die geltenden Hygienemaßnahmen, die kurz- und mittelfristige Perspektive für den Schulunterricht sowie die Digitalisierung. So bezogen sich die Fragen beispielsweise auf fehlende Testmöglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer, die im Rahmen des Unterrichts Kontakt mit Kindern hatten, die Krankheitssymptome aufweisen. Kultusministerin Dr. Eisenmann verwies auf die Zuständigkeit des Sozialministeriums, welches für die Teststrategien und Ansprüche für Testmöglichkeiten zuständig sei. Sie sicherte den Lehrkräften zu, sich diesbezüglich nochmals für einheitliche, transparente und nachvollziehbare Regeln stark zu machen.
Vor diesem Hintergrund interessierten sich die Gesprächsteilnehmer auch, wie die aktuelle Entscheidung zu den vorgezogenen Weihnachtsferien zustande gekommen ist und wie die Perspektiven für die Durchführung des Unterrichts 2021 aussehen wird. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann argumentierte dahingehend, dass die Einrichtung von Fernunterricht gerade kleinere Schulen vor große organisatorischen Herausforderungen gestellt hätte. Darum habe man sich in Baden-Württemberg dafür entschieden, lediglich für Abschlussklassen Fernunterricht anzubieten und eine Notbetreuung einzurichten. Insgesamt betonte Eisenmann, dass die Durchführung von Präsenz-Unterricht für alle Klassen das Ziel bleibe. Bildung und Betreuung nehmen einen besonderen Stellenwert ein, wobei Präsenz-Unterricht und die Struktur eines Schulbesuches durch nichts zu ersetzen seien. Eisenmann betonte, dass gerade für leistungsschwache Schüler oder Kinder aus weniger wohlhabenden Familien ein fester Tagesablauf unersetzbar sei. „Ich bin unserer Kultusministerin sehr verbunden, dass wir so kurzfristig zu einem gemeinsamen Fachgespräch einladen konnten. In den offenen Kontakt mit der Basis zu treten und die derzeit brennenden Fragen im direkten Gespräch zu beantworten, ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Dank ihrer Kompetenz konnten die Themen von großer Bandbreite in Tiefe diskutiert werden und die Teilnehmer erhielten direkt Auskünfte zu ihren Anliegen“, fasst Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller MdL das digitale Fachgespräch zusammen.
Abschließend nutzten Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller die Möglichkeit, um sich nochmals stellvertretend bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den großartigen Einsatz und die geleistete Arbeit aller Lehrkräfte in den vergangenen Wochen und Monaten zu bedanken.

Sabine Hartmann-Müller und Kultusministerin Susanne Eisenmann

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