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Hartmann-Müller zum Gespräch beim ambulanten Hospizdienst Hochrhein e.V.

16.12.2020

Auf Einladung von CDU-Landtagsabgeordneter Sabine Hartmann-Müller ist Demografiebeauftragter der Lan-desregierung Baden-Württemberg, Thaddäus Kunzmann, zu Besuch bei Caritas Hochrhein in Waldshut-Tiengen. Gemeinsames Gespräch mit ambulanten Hospizdienst Hochrhein e.V. „Begleitung Schwerkranker und deren Angehörigen ist in Zeiten von Corona große Herausforderung“, so Hartmann-Müller und Kunzmann.

Auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller besprachen sich der Demografiebeauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg, Thaddäus Kunzmann, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas Hochrhein, des Ambulanten Hospizdienstes und der Klinikseelsorge des Klinikum Hochrheins.
„In unserer immer älter werdenden Gesellschaft nehmen die Sterbebegleitung von Schwerkranken sowie deren Angehörigen eine wichtige Rolle ein. Die zwischenmenschliche Komponente ist für diesen letzten Lebensabschnitt essentiell. Insbesondere in Zeiten von Corona, in der Abstand das Zeichen von Mitmenschlichkeit und Für-sorge sind, ist dies eine besondere Herausforderung“, so Kunzmann und Landtagsabgeordnete Hartmann-Müller.
Wie Hanna Günther (Klinikseelsorge) aus ihrer täglichen Arbeit berichtet, habe sich die Sterbebegleitung durch Corona sehr verändert. So sei die persönliche Beziehung zum Menschen entscheidend: Einsamkeit im Krankenhaus treibt die Menschen durch die Abstandsregeln noch mehr um als im Frühjahr. Digitalisierung sei kein Ersatz für menschliche Nähe. Dorothea Flaig (Ambulanter Hospizdienst Hochrhein e.V.) ergänzt, dass Menschen immer in vertrauter Umgebung, in den eigenen vier Wänden, sterben möchten. Um der Vereinsamung durch Corona entgegenzuwirken, haben die über 50 ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter so oft wie möglich mit den schwerkranken und sterbenden Menschen und den Angehörigen tele-fonisch Kontakt aufgenommen. Hierdurch gelang es, den betroffenen Menschen zu vermitteln, dass sie in ihrer Situation nicht alleine seien. Hartmann-Müller und Kunzmann nutzten den offenen Austausch, um
sich bei Hanna Günther, Dorothea Flaig und Rolf Steinegger stellvertretend für alle, die in der medizinischen Versorgung in palliativen Situationen tätig sind, zu bedanken. „Die Palliativpflege ist ein sehr persönliches und herausforderndes Aufgabenfeld. Unser Dank gilt allen, die Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt begleiten und den Sterbenden sowie ihren Angehörigen persönlicher Ansprechpartner sind“, so Sozialpolitikerin Hartmann-Müller und Demografiebeauftragter
Kunzmann abschließend. Weitere Informationen: Thaddäus Kunzmann ist seit 2017 Demografiebeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg. Als Demografiebeauftragter ist Thaddäus Kunzmann Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, die Kommunen, die Wirtschaft und soziale Akteure und soll die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Herausforderungen sowie Lösungskonzepte der Öffentlichkeit zugänglich machen.


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