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Landtagsabgeordnete sieht Landkreis Waldshut wirtschaftlich gut aufgestellt

17.07.2020

CDU-Abgeordnete Sabine Hartmann-Müller sieht die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Waldshut positiv und bezeichnet den Innovationsindex des Landes als ungeeigneten Bewertungsmaßstab, um landkreisgenuine Unternehmensstruktur zu berücksichtigen.„Heimische Holzbaubetriebe bestes Beispiel für technologisches Potential am Hochrhein“.

Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller sieht die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Waldshut positiv. Damit widerspricht die Christdemokratin der Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter, die den Landkreis auf einem Negativtrend wähnen sieht. Die Sozialdemokratin beruft sich dabei auf den Innovationsindex des statistischen Landesamts von 2018, der das Innovationspotential der Kreise und Regionen in Baden-Württemberg misst. „Der Innovationsindex hat
sicherlich eine große Bedeutung, um die gesamtwirtschaftliche Situation Baden-Württembergs widerzugeben. Er eignet sich aber eher als Maßstab für Regionen wie den Stuttgarter Speckgürtel oder die Universitätsstädte. Für unsere Region ist er als Bewertungsmaßstab alles andere als geeignet. Denn die besondere wirtschaftliche Struktur unserer Region, mit ihren vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, wird kaum bis überhaupt nicht berücksichtigt“, betont Hartmann-Müller.
Als innovationsrelevante Indikatoren bezieht der Index fünf Kriterien mit ein: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in industriellen Hochtechnologiebranchen, die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in wissensintensiven Dienstleistungsbranchen, die Existenzgründungen in Hochtechnologiebranchen und die Anzahl der Patentanmeldungen. „Der Landkreis Waldshut verfügt weder über Weltunternehmen wie Daimler und Bosch, noch über Universitätsstädte. Das Ergebnis des Innovationsindex ist daher alles andere als überraschend. Das sollte auch und gerade eine langjährige Bundestagsabgeordnete wissen“, so die Landtagsabgeordnete. Aus diesem Grund sieht Hartmann-Müllers andere Indikatoren als geeigneter an und nennt als Beispiel den Konjunktur-Indikator der IHK Bodensee-Hochrhein. „Der Konjunktur-Indikator der IHK bescheinigt unserer Region nicht nur eine rasante wirtschaftliche Erholung nach der Finanzkrise. Unsere Unternehmen haben sich bis zur Corona-Krise sogar auf einer anhaltenden Phase der Hochkonjunktur bewegt“, erklärt Hartmann-Müller.
Wie viel Innovationspotential im Landkreis Waldshut steckt, könne man aus Sicht der CDU-Abgeordneten gerade in der heimischen Holzbaubranche erkennen, die im Wesentlichen auch von der Holzbau-Offensive des Landes positiv unterstützt wird. So wurde erst kürzlich die Bernauer Firma Holzbau Bruno Kaiser für ihr Projekt "Holzbau gegen die Erderwärmung" mit der bundesweiten Auszeichnung "Nachhaltigkeit 2020" geehrt. „In den vergangenen Wochen habe ich zahlreiche Firmen im Landkreis Waldshut besuchen können und dabei feststellen dürfen, dass unsere Region mit einigen technologisch führenden Unternehmen stark aufgestellt ist. Das gilt
allen voran für unsere heimischen Holzbaubetriebe. Holzbau Kaiser aus Bernau, Holzbau Amann und Lignotrend aus Weilheim, HolzHaus aus Bonndorf, Gutex aus Waldshut-Tiengen oder Holzbau Innovativ aus Stühlingen sind nur einige der bekannten Namen. Ich bin der Meinung, dass es vorteilhafter ist, statt auf irgendwelche Statistiken oder zwei Jahre alte Indizes zu hören, sich im direkten Austausch mit den Menschen und Unternehmen ein Bild zu machen“, erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller abschließend.



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