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Versorgung mit Beatmungsgeräten am Klinikum Hochrhein: Landtagsabgeordnete erhält Antwort aus Stuttgart

16.04.2020

Nachfrage der Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller (CDU) bei Landes-Sozialminister Lucha zur Versorgung mit Beatmungsgeräten. Keine Bedarfsanmeldung des Klinikums Hochrhein nach Beatmungsgeräten bei der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG). Lieferung von zwei Geräten in der kommenden Woche. Hartmann-Müller: „Versorgung mit Beatmungsgeräten am Hochrhein derzeit gewährleistet.“

Zu der Frage nach der Ausstattung mit Beatmungsgeräten am Klinikum Hochrhein hat Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller heute eine Antwort von Sozialminister Manne Lucha erhalten. „Minister Lucha hat mir mitgeteilt, dass das Klinikum Hochrhein bei einer aktuellen Bedarfsabfrage nach Beatmungsgeräten zwar keinen Bedarf bei der BWKG angemeldet hat. Aus der Beschaffung des Bundes erhält das Klinikum aber zwei Prisma VENT-50-C-Geräte der Firma Löwenstein. Diese sind primär für die nicht-invasive Beatmung vorgesehen, mit entsprechendem Zubehör aber sind sie auch für die invasive Beatmung geeignet. In der kommenden Woche werden diese Geräte in Waldshut-Tiengen eintreffen“, so die Hochrheinabgeordnete.
Wie Lucha der Pflegepolitischen Sprecherin der CDU erklärt, habe das Sozialministerium frühzeitig eine Vielzahl von Beatmungsgeräten bestellt und die erste Tranche der insgesamt georderten 2.400 Geräten würde gerade ausgeliefert werden. Deren Verteilung erfolge wie bisher nach einem mit der BWKG eng abgestimmten Verteilungsmodus, bei dem auch Infektions-Hotspots berücksichtigt würden. Insgesamt sei Baden-Württemberg bei der Ausstattung mit Beatmungsgeräten gut versorgt, so der Minister. So seien, obwohl in dieser Woche der Höhepunkt der Corona-Krise erwartet wurde, etwa die Hälfte der Beatmungsplätze auf Intensivstationen im Land derzeit nicht belegt. „Obwohl Baden-Württemberg bundesweit die dritt höchste Zahl an Corona-Infizierungen aufweist und Patienten aus anderen europäischen Ländern aufnimmt, sind nur circa 1.500 der 3.140 Geräte belegt. Diese Entwicklung stimmt mich positiv und zeigt, dass die Landesregierung bei der Versorgung mit Beatmungsgeräten auch bei uns am Hochrhein gute Arbeit leistet“, erklärt Sabine Hartmann-Müller abschließend.


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