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Bertelsmann-Studie: Landtagsabgeordnete sieht Hochrheinregion als Vorreiter

29.07.2019

CDU-Landtagsabgeordnete und Sozialpolitikerin Sabine Hartmann-Müller sieht wesentliche Punkte der gestern erschienen Studie der Bertelsmann-Stiftung in den Landkreisen Lörrach und Waldshut bereits für umgesetzt. Hartmann-Müller: „Reduzierung der Kliniken am Hochrhein schmerzhaft, aber Konzentration auf Zentralkliniken in Albbruck und Lörrach sowie Campus Bad Säckingen zukunftsweisend.“

Die für den Hochrhein zuständige Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller sieht die aktuelle Debatte über die zukünftige medizinische Versorgung als Bestätigung, des in den Landkreisen Lörrach und Waldshut eingeschlagenen Weges, die Krankenhauslandschaft neu auszurichten.
Hintergrund ist eine von der Bertelsmann-Stiftung am 15. Juli vorgestellte Studie. Darin fordern die Autoren, mehr als jedes zweite Krankenhaus in Deutschland zu schließen. Dadurch soll die Qualität der Versorgung für Patienten verbessert und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegekräften gemildert werden. Für die Pflege- und Sozialexpertin Hartmann-Müller kommt diese Forderung der Bertelsmann-Stiftung nicht überraschend. „Die Frage nach einer zukunftsfähigen Krankenhausversorgung in Deutschland ist nicht einfach zu beantworten und gelingt nur im gesellschaftlichen Konsens. Zudem ist die Klinikplanung Ländersache. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern setzen wir uns in Baden-Württemberg mit dieser Frage bereits seit mehreren Jahren aktiv auseinander. Die Bertelsmann-Studie bestätigt, dass Baden-Württemberg den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die wesentlichen Forderungen der Studie wurden bereits umgesetzt beziehungsweise sind angestoßen“, so Hartmann-Müller.
Aus Sicht der Christdemokratin legt die Krankenhausstudie wesentliche Aspekte der medizinischen Umstrukturierung am Hochrhein dar. „Die Neuausrichtung mit weniger Klinikstandorten ist für die Menschen sicherlich schmerzhaft. Die Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt jedoch, dass der Ärzte- und Pflegekräftemangel sowie die Herausforderungen des rasanten medizinischen Fortschritts nur durch größere Kliniken bewältigt werden können. Mit den Zentralkliniken in Albbruck, Lörrach sowie dem Gesundheitscampus in Bad Säckingen hat die Hochrheinregion frühzeitig die Weichen für eine zukunftsfähige Krankenhausversorgung gelegt und kann Modellcharakter für andere Region haben“, erklärt Hartmann-Müller abschließend.


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