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Land prüft Reaktivierung von Kandertal- und Wehratalbahn

03.05.2019

Landesregierung untersucht bis 2020 Fahrgastpotenzial und Investitionsbedarf auf beiden Schienenstrecken. Verbindung Bad Säckingen-Schopfheim seit Jahren komplett stillgelegt, Haltingen-Kandern aktuell eingeschränkt in Betrieb als Museumsbahn. Sabine Hartmann-Müller MdL: „Reaktivierung der Wehratal- und Kandertalbahn birgt viele Vorteile für Mobilität am Hochrhein.“

Das Land Baden-Württemberg prüft die Reaktivierung der Kandertalbahn und Wehratalbahn. Das geht aus einem Schreiben von Verkehrsminister Hermann an die CDU-Abgeordnete Sabine Hartmann-Müller hervor. Während die Wehratalbahn seit längerer Zeit komplett stillgelegt ist, ist die Bahnstrecke durch das Kandertal aktuell für die Museumsbahn in Betrieb und könnte bei erfolgreicher Prüfung für den regulären Personennahverkehr geöffnet werden. Als Mitglied im Landes-Verkehrsausschuss setzte sich Hartmann-Müller eindringlich für die Teil-Reaktivierung ein. „Die Reaktivierung der stillgelegten Wehratalbahn und die Ausweitung der Kandertalbahn für den normalen Personennahverkehr würde dem Öffentlichen Nahverkehr am Hochrhein einen immensen Schub geben. Die Förderung dieser Wiederinbetriebnahmen durch das Land wäre gut angelegtes Geld“, betont die Christdemokratin.
Vorausgegangen war eine im vergangenen Jahr angestoßene Machbarkeitsstudie der Landesregierung zur Wiederinbetriebnahme stillgelegter Schienenstrecken in Baden-Württemberg. Dabei wurden insgesamt 75 Strecken vorgeschlagen. Nach fachlicher Prüfung blieben nun 41 Strecken übrig, die für eine Reaktivierung in Frage kommen. Um eine endgültige Entscheidung zu treffen, prüft das Land bis Herbst 2020 das Fahrgastpotenzial und den Investitionsbedarf für eine mögliche Wiederinbetriebnahme. „Seit Jahren zeigt die Zahl an Fahrgästen im Öffentlichen Nahverkehr in unserer Region stetig nach oben und soll weiter steigen. Neben der Elektrifizierung der Hochrheinstrecke können die Wehratal- und Kandertalbahn zwei wichtige Stütze sein, die Verkehrsinfrastruktur am Hochrhein an den steigenden Bedarf anzupassen. Im Verkehrsausschuss werde ich mich in den kommenden eineinhalb Jahren für eine Reaktivierung der beiden Bahnstrecken einsetzen“, erklärt Hartmann-Müller abschließend.


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