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Hochrheinbahn: Hartmann-Müller fordert Auskunft über Gesprächsergebnisse

08.11.2018

Abgeordnete verlangen Auskunft über die Betriebsqualität auf der Hochrheinbahn. Vorheriges Gespräch fand im Oktober statt und war bei einem Schienengipfel im Rathaus Waldshut im August vereinbart worden.

Der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner und die Landtagsabge-ordnete Sabine Hartmann-Müller (beide CDU) verlangen in einem Schreiben an das Verkehrsministerium Baden-Württemberg und die Deutsche Bahn (DB) Auskunft darüber, welche Ergebnisse ein Fachgespräch zwischen Ministerium und Bahn zur Betriebsquali-tät auf der Hochrheinbahn hervorgebracht hat. Die Abgeordneten knüpfen damit an ihren Schienengipfel im August 2018 an, zu dem sie Vertreter der Bahn und des Verkehrsministeriums ins Rathaus Waldshut eingeladen hatten.


Dabei hatten sich Bahn und Verkehrsministerium darauf verstän-digt, bei einem Fachgespräch in Stuttgart weitere Verbesserungs-ansätze für die ungenügende Betriebsqualität auf der Hochrhein-bahn erarbeiten zu wollen. Dieses Gespräch fand nun im Oktober in Stuttgart statt. Für die Betriebssituation findet Felix Schreiner derweil deutliche Worte. „Die Betriebsqualität auf der Hochrhein-strecke ist weiterhin inakzeptabel. Zugausfälle und -verspätungen sind nach wie vor die Regel, nicht die Ausnahme. Die uns im Au-gust zugesagten Verbesserungen, wie der Einsatz zusätzlicher Triebfahrzeuge, führen bisher nicht dazu, dass sich die Betriebs-qualität stabilisiert. Der Ärger in der Region ist groß“, so Felix Schreiner. Im August hatten Vertreter der Bahn bei einem Schie-nengipfel zugesagt, eine zusätzliche Instandhaltungslinie für die Hochrheinbahn aufzubauen, mehr Technikpersonal einzusetzen und weitere Triebfahrzeuge bereitzustellen.Mit Blick auf die fortdauernde Bahnmisere informierten die Abgeordneten, dass sie die Vertreter von Bahn und Ministerium zu einem weiteren Treffen in die Region gebeten hätten.


„Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Sauberkeit. Diese Eigenschaften suchen die Pendler und Fahrgäste auf der Hochrheinstrecke seit langer Zeit vergebens. Wir müssen deshalb den Druck aus der Region hochhalten und auf substantielle Verbesserungen drängen. Damit meine ich nicht nur die häufigen Zugausfälle und Verspätungen.
Auch der Einsatz der Hublifte ist noch immer nicht geregelt. Das betrifft vor allem die Menschen mit Behinderungen und Unterstützungsbedarf. Gerade sie sind auf eine verlässliche Zugverbindung angewiesen“, so die Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller.


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